„Es kommt im Leben vor allem auf die Helfer an – und auf die Helfer der Helfer.“
Projektziel
Im April und Mai 2025 führt Animalma mit den Fachspezialisten der @fire Schweiz und unserem Partner vor Ort, den freiwilligen Waldbrandbekämpfern «Jaguares», drei zweitägige Trainings in der Waldbrandbekämpfung für Ranger und freiwillige Feuerwehrleute im Norden Boliviens durch.
Effiziente Taktiken und Einsatz von Hilfsmitteln bei der Brandbekämpfung, aber auch Themen wie Krisenorganisation, Logistik und Ernährung stehen dabei im Fokus. Zudem sollen die zwei Wochen für einen wertvollen Erfahrungsaustausch zwischen den Feuerwehrmännern und -frauen aus Bolivien und der Schweiz genutzt werden.
Die Fachspezialisten der @fire sind gerade mitten in der Erarbeitung der Kursinhalte und des Ablaufs, währenddem bei Animalma die Finanzierung und Gesamtorganisation des Einsatzes im Zentrum steht.
Drei Monate nach Lancierung unserer Fundraising-Kampagne Waldbrände mit Wissen bekämpfen sind bereits stolze CHF 7’045.- an Spenden eingegangen. Mit diesem Betrag können wir die Kosten der rund 60 Teilnehmenden und die Organisation vor Ort sowie die Logistik und Unterkünfte des Schweizer Fachteams sicherstellen.
Für diesen wertvollen Meilenstein möchten wir uns an dieser Stelle bei den folgenden Spender:innen herzlich bedanken:
Nicolas Entrup
Jürg Stein
Christian Küpfer
Tanja Frei
Seifenkistenrennen Freienwil
Allen Teilnehmenden des Vortrags 60+ in Oberentfelden
Fredi Keller
Raiffeisenbank Surbtal-Wehntal Genossenschaft
Andrea Spalinger
Helena Turienzo
Patrick Wigert
Alessio Gretz vom Restaurant Weisser Wind
Christine Keller
Garage Louis Frey
Darleen Gloor
Daniel Müller mit der trigger it GmbH
alle anonymen Unterstützer:innen
Next steps
Unser nächstes Zwischenziel liegt bei CHF 9’000.- Spendeneinnahmen, damit auch die Verpflegung der Fachleute während dem zweiwöchigen Einsatz gedeckt sein wird. Hilfst Du mit?
Unterstützen kannst Du uns auch mit Deiner Teilnahme am Jubiläumsfest von Animalma am 08. März 2025. Alle Einnahmen des Abends gehen vollumfänglich an diese Kampagne.
Schlussspurt
Das grosse Endziel wird die Finanzierung der Flüge nach Bolivien sein; Prio haben die Flüge der @fire-Crew (CHF 8’500.-) und zuletzt der von Animalma (CHF 1’700.-).
Alle 6 Personen sind bereit, bei Nichterreichung des Finanzierungsziels die Reisekosten nach Bolivien selbst zu bezahlen. Eine wunderschöne Geste, die das persönliche Engagement der Involvierten für dieses Projekt hervorhebt und uns von Animalma tief berührt.
Vorerst halten wir am gesamten Finanzierungsbetrag von CHF 19’190.- fest und verfolgen dieses ambitiöse Ziel weiter. Denn aus diversen vergangenen Erlebnissen glauben wir an Wunder und daran, dass wir im Kleinen immer wieder Grosses bewirken können.
Trainings in der Waldbrandbekämpfung für Ranger und freiwillige Feuerwehrleute in Bolivien – mit den Fachspezialisten von @fire Schweiz, getragen von Animalma
Kurzbeschrieb / Summary
Animalma führt in enger Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Hilfsorganisation @fire im April / Mai 2025 erstmalig drei Trainings für Ranger verschiedener Naturschutzgebiete und freiwillige Feuerwehrleute in Bolivien durch.
Den Teilnehmern wird während zwei Tagen in theoretischen Lektionen und praktischen Übungen das taktische Wissen und der effektive Einsatz von Hilfsmitteln bei der Waldbrandbekämpfung vermittelt.
Der Kurs wird an drei Standorten – alle angrenzend an verschiedene Naturschutzgebiete – im Norden Boliviens durchgeführt und beinhaltet ebenfalls die erweiterte Ausbildung von Instruktoren für eine nachhaltige Wissensvermittlung vor Ort (teach the teacher).
Diese Aus- und Weiterbildung ist für den Erhalt der stark bedrohten Biodiversität Boliviens von zentraler Bedeutung und soll durch die Unterstützung von Förderstiftungen und Gönner*innen über die nächsten 5 – 10 Jahre regelmässig durchgeführt werden.
Das vorliegende Projekt bezweckt die Finanzierung der ersten Durchführung dieses bedeutenden und nachhaltigen Vorhabens im 2025. Die Finanzierungssumme von CHF 13’355.- beinhaltet sämtliche Vorbereitungen vor Ort, die Kostendeckung für die rund 60 Teilnehmenden sowie die Reise und Unterkunft für die Fachkräfte aus der Schweiz.
Organisation und Durchführung von drei zweitägigen Kursen zur Grundausbildung von Rangern und freiwilligen Feuerwehrleuten in der Vegetationsbrandbekämpfung im April / Mai 2025.
Den Natur-, Tier- und Artenschutz in Bolivien durch diese Ausbildung direkt stärken, indem Brände schneller und sicherer unter Kontrolle gebracht und präventive Massnahmen umgesetzt werden.
Unterziele
Optimierung des bestehenden Kurses gemäss den neusten Erkenntnissen in der effektiven Vegetationsbrandbekämpfung dank der Expertise von @fire Schweiz
Der Fokus des Kurses liegt auf dem effizienten Einsatz der vorhandenen Mittel und Möglichkeiten vor Ort und verbessert die Reaktionszeit, Sicherheit und Selbstorganisation bei Brandsituationen in und um Naturschutzgebiete.
Pro Standort werden zwei bis drei Personen zu Instruktoren ausgebildet, um eine nachhaltige Wissensvermittlung und eine effiziente Krisenorganisation zu gewährleisten.
Beratung bezüglich Beschaffung von Lösch- und Schutzmaterialien und wo möglich Sponsoring / Finanzierung der Ausrüstung.
Evaluation und Weiterentwicklung der Kursinhalte gemäss den Erkenntnissen während der ersten Durchführung und insbesondere nach dem ersten Jahr der Anwendung durch die Teilnehmenden.
Anbieten des Kurses über die nächsten 5 – 10 Jahre, ggf. ergänzt durch Entsendung von Spezialkräften der @fire in Krisengebiete.
Die Ausgangslage
Die Naturschutzgebiete und somit Boliviens Biodiversität stehen unter einem starken Zugzwang; die Landwirtschaftszonen werden durch Abholzung und Brandrodungen immer weiter ausgedehnt und die Klimakrise ist auf dem südamerikanischen Kontinent durch langanhaltende Dürreperioden und kurze, wenig ertragsreiche Regenzeiten deutlich spürbar.
Grossflächige Brände – wie hier im UNESCO-Weltnaturerbe Noel Kempff Mercado im 2024 – sollen durch dieses Projekt effektiver bekämpft und durch präventive Massnahmen eingedämmt / verhindert werden.
Die Ranger dieser wertvollen Schutzzonen verfügen über ein breites Wissen und langjährige Erfahrung in ihrem Arbeitsgebiet, stehen jedoch unter politischem Druck. Zudem fehlt ihnen oft die grundlegende Ausrüstung, Logistik und Organisation, um Bränden schnell und effizient entgegenzuwirken.
Die Initiative der freiwilligen Waldbrandbekämpfer «Jaguares» wurde vor zwei Jahren durch Marcos Uzquiano ins Leben gerufen und zählt aktuell rund 60 Mitglieder aus der Zivilbevölkerung. Durch die Unterstützung von Animalma verfügen sie über ein Zentrallager mit Brandbekämpfungs- und Schutzmaterialien und Grundwissen in deren Anwendung. Marcos Uzquiano ist aktuell der einzige Ausbildner und Koordinator im Krisenfall.
Der Verein @fire bildet seit über 10 Jahren ihre Mitglieder in der überregionalen Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung aus und entsendet Spezialkräfte weltweit zu Einsätzen bei Naturkatastrophen. Animalma ist seit 10 Jahren in Bolivien aktiv und unterstützt seit 2021 die Ranger und Freiwilligen mit Sachspenden, dem Entsenden von Hilfstrupps in Krisengebiete und mittels Unfallversicherungen und Grundausbildungen in der Brandbekämpfung.
Nun ist die Zeit gekommen, die gemeinsame Passion von @fire, den Jaguares und Animalma in der Waldbrandbekämpfung und somit dem Erhalt unserer Natur zu vereinen. Mit dem ausserordentlichen Fachwissen von @fire, dem Netzwerk von Animalma und dem Engagement der Jaguares können wir in Bolivien einen wahrhaftigen und nachhaltigen Impact generieren; für die Ranger und freiwilligen Feuerwehrleute, für die Naturschutzgebiete, für den Amazonas, für die Biodiversität und für die Zukunft von uns allen.
Der zweitägige Kurs, der in Rurrenabaque, Ixiamas und San Borja je einmal durchgeführt wird, vermittelt den Teilnehmenden in theoretischen Lektionen und praktischen Übungen:
Effektive Mittel und Taktiken zur Vegetationsbrandbekämpfung
Optimaler Einsatz der vorhandenen Tools wie Löschrucksäcke, Löschpaddles, Macheten, Harken und Schutzmaterialien
Erste Hilfe und Evakuierung von Verletzten
Einsatzführung und Krisenorganisation
Weiterführende Themen wie optimale Ernährung, Standorte von Camps und Kommunikation via Funk bei Einsätzen in Brandgebieten
Am Ende des ersten Kurstages bereiten die Fachspezialisten zusammen mit den zukünftigen Instruktoren den zweiten Teil der Ausbildung vor und führen diesen gemeinsam durch.
Die Zielgruppe
Die Ranger der Naturschutzgebiete
Parque Nacional Madidi: beherbergt von den schneebedeckten Anden bis in den tropischen Amazonasregenwald auf 18’958 km2 eine der höchsten Artenvielfalten weltweit
Pilon Lajas: grenzt an den Madidi Nationalpark und schützt auf 4’000 km2 den Hochlanddschungel der Region Yungas und insbesondere auch deren indigene Völker
Territorio Indigena y Parque Nacional Isiboro Sécure TIPNIS: ist Nationalpark sowie indigenes Territorium, seine 13’721 km2 stehen im Brennpunkt zwischen der ausdehnenden Landwirtschaft und den Rechten der indigenen Bevölkerung Boliviens
Reserva de biosfera Estación Biológica del Beni (EBB): liegt im gleichnamigen Departement Beni und schützt auf 1’350 km2 wichtige Wasserquellen sowie Sumpfgebiete und spielt eine zentrale Rolle in der ökologischen Balance dieser Region.
Pro Schutzgebiet rechnen wir mit 3– 5 Rangern, die an der Ausbildung teilnehmen und von denen 2 – 3 Personen zu Instruktoren ausgebildet werden.
Zudem haben wir Ranger aus dem Osten des Landes eingeladen, deren lange Anreise ebenfalls über das vorliegende Projekt finanziert werden soll.
Die Organisation der freiwilligen Waldbrandbekämpfer «Jaguares» wurden auf Initiative von Naturschutzaktivist und Ranger Marcos Uzquiano ins Leben gerufen. Die rund 60 Mitglieder sind auf drei Standorte verteilt
Rurrenabaque / San Buenaventura: hier liegt das Zentrallager dieser Freiwilligenorganisation. Sie rücken bei Bränden rund um die Schutzgebiete Madidi & Pilon Lajas aus.
Ixiamas: eine engagierte, von Frauen geführte Gruppe von 20 freiwilligen Feuerwehrleuten am östlichen Rand des Madidi Nationalparks
San Borja: zentral im Beni-Schutzgebiet gelegen, unterstützen die Freiwilligen aus verschiedenen Dörfern die Ranger beim Monitoring von Brandherden und in der Bekämpfung von Bränden
Pro Standort rechnen wir mit 15 Freiwilligen, die an der Ausbildung teilnehmen.
Die An- & Rückreise der Teilnehmenden, ihre Verpflegung und Unterkunft während des Kurses werden über das vorliegende Projekt getragen. Kostenpunkt für alle 60 Teilnehmenden: CHF 6’045.-
Die Fachspezialisten aus der Schweiz analysieren die vorhandenen Ausbildungsinhalte, die Bedürfnisse und spezifischen Umstände in Bolivien und definieren anhand der vorhandenen Mittel und Möglichkeiten die Lernziele und einen eigens zugeschnittenen Kursablauf.
Sie stellen ihre Expertise und Zeit für diese essenzielle Vorbereitung in der Planungsphase sowie für die Kursdurchführung vor Ort kostenlos zur Verfügung. Der Wert dieser Eigenleistung beläuft sich auf CHF 6’125.-. Gedeckt werden ihre Reisekosten und die Unterkunft in Bolivien.
Kostenpunkt für den Einsatz des Schweizer Teams: CHF 3’695.-
Die Stimmen – in Bolivien und der Schweiz
Marcos Uzquiano übernimmt die Organisation der Teilnehmenden und stellt die Infrastruktur an den Schulungsstandorten sicher. Er fungiert als Übersetzer während den Kursen und begleitet den gesamten Einsatz. Diese wichtige Arbeit und Schlüsselrolle, ohne die dieses Projekt nicht durchführbar wäre, wird entlöhnt und ist folglich im Finanzierungspaket enthalten.
Kostenpunkt für seine Organisation & Begleitung: CHF 1’100.-
Sarah Fehr ist während den Vorbereitungen die Schnittstelle zwischen dem Schweizer Fachteam und Bolivien. Sie organisiert und leitet den gesamten Aufenthalt, unterstützt bei der Übersetzung und stellt die Finanzierung sicher. Die gesamte Vorbereitungszeit spendet sie an das Projekt (Wert = CHF 900.-) – ihre Anreise, Unterkunft, die Übersetzung und die Inlandreisen während der Durchführung werden finanziert.
Das Budget 2024 / 2025
Die Gesamtsumme von CHF 13’355.- setzt sich aus folgenden drei Schwerpunkten zusammen:
Finanzierung der Teilnehmenden
Für die Kursteilnehmenden entstehen Kosten für die An- und Rückreise zur Ausbildungsstätte, ihre Unterkunft sowie die Verpflegung während den Kurstagen. Diese Kosten zu decken ist der Grundstein für die Durchführung des Trainings.
Beschreibung
Anzahl
Preis in CHF / Einheit
Totalbetrag in CHF
An- und Rückreise pro Teilnehmer aus dem Norden
60
15.- pauschal
900.-
An- und Rückreise pro Teilnehmer aus dem Osten
8
275.- pauschal
2’200.-
Unterkunft (2 Nächte)
138
10.- pro Nacht
2’720.-
Verpflegung (Getränke)
150
1.50 Stückpreis
225.-
Total
6’045.-
Lokale Organisation & Begleitung
Marcos Uzquiano übernimmt die Anmeldungen der Teilnehmenden, stellt die Infrastruktur an den Schulungsstandorten sicher, fungiert als Übersetzer während den Kursen und begleitet den gesamten Einsatz.
Beschreibung
Anzahl
Preis in CHF / Einheit
Totalbetrag in CHF
Teilnehmer & Infrastruktur sicherstellen
20
25.- / Stunde
500.-
Kursbegleitung / Übersetzung
6
100.- / Tag
600.-
Total
1’100.-
Schweizer Fachteam
Daniel Aeschbach, Joel Schwendimann, Johannes Lieb und Benjamin Altorfer gehen zusammen mit Sarah Fehr von Animalma für zwei Wochen auf Einsatz. Gedeckt werden ihre Reisekosten und die Unterkunft in Bolivien.
Beschreibung
Anzahl
Preis in CHF / Einheit
Totalbetrag in CHF
Internationale Flüge
5
3 Flüge gesponsert durch AirLink, nur Taxen 2 Flüge à CHF 1’300.-
2’945.-
Inlandtransfer zu Kursorten
5
150.- / pauschal
750.-
Unterkunft
13
20.- / Nacht
1’300.-
Total
4’995.-
Die Gesamtkosten von CHF 13’355.- enthalten 10% Reserve und werden via Online-Kampagne auf animalma.org & at-fire.ch finanziert. Eine allfällige Überdeckung fliesst in die Materialbeschaffung für die Feuerwehrleute vor Ort.
«Animalma, @fire und die Jaguares in Bolivien bedanken sich für jede Unterstützung, um dieses wichtige Vorhaben zu realisieren und den Grundstein für eine nachhaltigen Wissensaustausch in der Brandbekämpfung sicherzustellen.»
Herzlichen Dank im Namen der Jaguar-Brandbekämpfer, Sarah und Animalma!
Nach „lieben“ ist „helfen“ das schönste Verb der Welt.
Alle Jahre wieder…
…spendet Sarah ihren Geburtstag für eine gute Sache – natürlich in Bolivien.
Auch dieses Jahr gehen alle Geschenke in Spendenform an ein kleines, aber sehr wertvolles Projekt: ein zentral gelegenes Center für Brandschutzmaterial am Rande des bolivianischen Amazonas (San Buenaventura), das gleichzeitig Freiwillige ausbildet, um im Notfall schnell und effizient zur Stelle zu sein. Bei Bränden sowie Überschwemmungen in verschiedenen Schutzgebieten (Madidi, Pilon Lajas, EBB) und angrenzenden Regionen kann somit effizient Hilfestellung geleistet werden.
Die Geburispenden werden für folgende Materialien eingesetzt:
Bereits letztes Jahr gingen die Geburispenden in dieses Vorhaben, das mittlerweile bereits 58 freiwillige Feuerwehrleute rekrutieren konnte und auch einen offiziellen Namen erhalten hat:
Centro de formación de bomberos forestales voluntarios „Jaguares“ (Ausbildungszentrum für freiwillige Waldbrandbekämpfer „Jaguare“).
Dieses Projekt ist eine private Initiative von Marcos Uzquiano, langjähriger Park Ranger und Naturschutzaktivist. Vorletztes Jahr hat er für seinen unermüdlichen Einsatz von der IUCN den internationalen Preis des Park Rangers erhalten und steuerte einen Grossteil seiner Prämie an dieses Herzensprojekt. Mit der diesjährigen Geburikampagne möchte Sarah ihn dabei unterstützen und sicherstellen, dass das Center weiter wachsen darf.
Herzlichen Dank für Deine Unterstützung – jeder Betrag zählt!
Seit 2021 unterstützt Animalma nebst Tier- auch verschiedene Naturschutzkampagnen in Bolivien.
Hier erhält diese wertvolle Arbeit ihre Kampagnenseite, informiert über laufende Aktivitäten, erzählt unsere Erfolge und hofft weiterhin auf viele Unterstützer.
Naturschutz ist ein breiter Begriff – genauso breit sind unsere Bemühungen in diesem Bereich. Darum setzt sich diese Kampagne auch aus verschiedenen Teilen zusammen, die folgend vorgestellt werden.
Unser Ziel ist ein möglichst flexibles und zeitnahes Reagieren auf Katastrophen über Soforthilfe sowie das Aufgleisen von präventiven Massnahmen.
Brandschutz
Mit dem Zahlungszweck „Brandbekämpfung“ unterstützen wir seit 2021 Personen und Projekte in Bolivien, die die alljährlichen Waldbrände bekämpfen. Ob Soforthilfe im Notfall, die meist Transport, Verpflegung und diverse Materialien für Löschtrupps und Tierärzte umfassen oder präventive Massnahmen in Form von Kursen und Schutzmaterialien – unsere Hilfe geht genau dahin, wo sie gebraucht wird.
Die Ausbildung von Fachkräften und freiwilligen Feuerwehrleuten sowie das Bereitstellen der nötigen Materialien entscheidet im Ernstfall über Leben und Tod von Mensch und Natur.
Die Soforthilfe im Notfall ermöglicht Löschtrupps und Tierärzten in die Brandgebiete zu reisen und dort Ersthilfe zu leisten. So zum Beispiel im 2019 in La Chiquitania, 2021 im Schutzgebiet Otuquis und im 2022 im Nationalpark Noel Kempff Mercardo.
Im 2021 ermöglichten wir einem Hilfstrupp ins Schutzgebiet Otuquis zu reisen, verletzte Wildtiere zu versorgen und Wasserstellen für die Überlebenden zu bauen.
Naturschutz
Über den allgemeinen Fonds „Naturschutz“ sammeln wir finanzielle Unterstützung, die wir dank unserem breiten Netzwerk in Bolivien an verschiedenen Fronten einsetzen.
Die Ranger der Naturschutzgebiete liegen uns dabei besonders am Herzen, genauso wie Aktivistinnen und Aktivisten, die gegen den illegalen Goldabbau im Amazonas kämpfen.
Eine Unfall- & Todesfallversicherung für alle 27 Ranger des Madidi Nationalparks ist unser Highlight vom 2023.
Weitere Highlights aus unserer Naturschutzarbeit gibt es im Blog weiter unten.
Schildkröten-Adoption
Zu unseren Naturschutzbestrebungen zählt auch das Schildkröten-Adoptionsprogramm im Schutzgebiet Beni, das der Arterhaltung der Terekay-Schienenschildkröte (Podocnemis unifilis) und den Rangern vor Ort hilft.
Für den symbolischen Betrag von CHF 10.- kannst Du eine Wasserschildkröte in Bolivien adoptieren & so zu ihrem Arterhalt beitragen.
Das Adoptionszertifikat eignet sich auch perfekt als sinnstiftendes Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk.
„Es kommt im Leben vor allem auf die Helfer an – und auf die Helfer der Helfer.“ Projektziel Im April und Mai 2025 führt Animalma mit den Fachspezialisten der @fire...
Kleine Dinge sind verantwortlich für grosse Veränderungen. – Paulo Coelho So viele Geschenke… in Form einer Spende durften zu Sarah’s Geburtstag im März 2024 eingehen, dass wir sagenhafte CHF 1’285...
Zum zweiten Mal helfen wir den Rangern des Madidi Nationalparks mit einer Unfall- und Todesfallversicherung. Der Madidi Nationalpark im bolivianischen Amazonas ist das artenreichste Naturschutzgebiet weltweit. Es wird von insgesamt...
Nach „lieben“ ist „helfen“ das schönste Verb der Welt. Alle Jahre wieder spendet Sarah ihren Geburtstag für eine gute Sache – natürlich in Bolivien. Auch dieses Jahr gehen alle Geschenke...
Wir helfen den grünen Helden, den Rangern der Schutzgebiete, in Bolivien – zum Beispiel mit einer Unfall- und Todesfallversicherung. Der Madidi Nationalpark im bolivianischen Amazonas ist das artenreichste Naturschutzgebiet weltweit...
Wir helfen den grünen Helden, den Rangern der Schutzgebiete, in Bolivien – zum Beispiel mit Batterien für die Solaranlage eines Checkpoints. Der Kontrollpunkt „El Bala“ liegt circa eine Stunde flussaufwärts...
Wir helfen den grünen Helden, den Rangern der Schutzgebiete, in Bolivien – zum Beispiel mit Brandbekämpfungsmaterialien. Was mit einem spontanen Spendenaufruf zur Brandbekämpfung kurz vor einer Bolivienreise im 2021 begann...
„Das Mindeste, was ich tun kann, ist, für die zu sprechen, die es nicht selbst tun können.“ Jane Gooddall
Über die letzten 9 Jahre durften wir unzähligen Tieren in Bolivien helfen. Hier sind die vergangenen, abgeschlossenen Meilensteine. Herzlichen Dank an alle Unterstützer*innen!
Ein mobiles Röntgengerät wollten wir fundraisen, konnten den angepeilten Betrag aber nicht erreichen. Doch Senda Verde hat das gewünschte Gerät vom Hersteller gesponsert gekriegt – was für ein Wunder!
Mit unserer Spende konnten dafür 2 Lasergeräte für die Klinik beschafft werden. Die Behandlung unterstützt signifikant bei Wundheilungen, Post-Ops und diversen Hautproblemen.
Der Bau einer grossen Voliere im Tierresevat Senda Verde war unser erstes Fundraisinprojekt.
Misshandelten Amazonaspapageien haben wir ein neues Zuhause und die Chance, endlich fliegen zu lernen, geschenkt!
Unser Versprechen
Wir unterstützen ausschliesslich Organisationen, die wir persönlich kennen und wissen, dass unsere Spende nachhaltig eingesetzt wird.
Jede Spende kommt vollumfänglich beim gewählten Projekt an. Animalma finanziert seine Kosten und allfällige Projektspesen über vereinsbezogene Spenden.
Unser Herzensprojekt
Das Tierreservat Senda Verde („Der grüne Pfad“) in Bolivien ist mehr als nur ein Projekt – es ist Familie! Eine wilde Familie, wo Opfer des illegalen Wildtierhandels ein neues Zuhause finden und aktive Aufklärung zu dieser Problematik betrieben wird.
Durch mehrere Freiwilligeneinsätze vor Ort kennen wir dieses ganz besondere Fleckchen Erde mit seinen Bewohnern und Gründern persönlich.
Voller Leidenschaft helfen wir ihnen bei der Verwirklichung neuer Bauprojekte und der Verbreitung ihrer Botschaft:
Wildtiere sind keine Haustiere. Wildtiere gehören in die Wildnis. Und genau diese Lebensräume müssen geschützt werden.
Ich freue mich sehr, dass ich endlich diesen Newsletter für Euch verfassen kann. Er ist gespickt mit Bildern von meiner Bolivien-Reise im Februar / März, zeigt was Eure Hilfe vor Ort bewirkt hat und was wir gemeinsam im laufenden Jahr alles erreichen konnten. & wir schauen in die Zukunft – und ich hab bombastische Neuigkeiten! Aber eins nach dem anderen…
La Senda Verde
Unser Herzensprojekt zählt inzwischen 950 Bewohner – jede Woche kommen neue Opfer des illegalen Wildtierhandels im Reservat an. Der Tourismus erholt sich nur sehr langsam, internationale Besucher und Freiwillige bleiben rar. Umso mehr freute es mich, dass ich mit rund CHF 1’000.- Spenden bei meiner Wildtierfamilie ankommen durfte und während meinem Aufenthalt noch CHF 350.- zusammenkamen. Vicky’s Worte «You saved us» (Ihr habt uns gerettet) versinnbildlichen die prekäre Lage, in der sich Senda Verde befindet.
Das Brüllaffengehege ist fertig und die Jungmannschaft eingezogen – sie geniessen den Platz und insbesondere die Höhe. Und die Pfleger*innen die vereinfachte Betreuung!
Herzlichen Dank alle Unterstützer und Unterstützerinnen von beiden Kampagnen; dieses Video ist für Euch:
https://youtu.be/ojTfzpepyI8
PS: Das Reservat war im Februar als ich ankam für einmal wie ein Bienenhaus… Der berühmte Fotograf Nick Brandt war mit einer riesigen Crew für einen Monat bei Senda Verde. Das Resultat ist atemberaubend und die grosse Hoffnung von Vicky & Marcelo, um ihre Mission international zu verbreiten und Unterstützung zu erhalten. Schaut Euch die Bilder hier an.
Mein La-Senda-Fazit: Der Notfallfonds ist weiterhin unglaublich wichtig – wir machen hier weiter!
Hilf dem Tierreservat Senda Verde durch die Corona-Krise. Der Notfallfonds bietet Soforthilfe an Futtermitteln und medizinischer Versorgung für die 950 Tiere des Reservats.
Ranger-Style
Weiter ging meine Reise zu den Rangern des Beni-Schutzgebietes.
Mit Stolz zeigten sie mir das Benzin, das sie durch unsere letztjährigen Schildkröten-Adoptionen kaufen konnten und ihnen während zwei Monaten die wichtigen Patrouillen ermöglichten.
In meinem Rucksack hatte ich eine kleine Spende von einer nachträglichen Schildiadoption dabei, fragte mich aber, was man denn mit 40 Franken schon machen könnte… Und wisst Ihr was? Eine ganze Menge… zum Beispiel 2 Motorräder flicken und die Pferde des Stützpunktes El Porvenir entwurmen / mit Vitamin B versorgen!
Fazit #2: Keine Spende zu klein, um ein Wunder zu sein!
https://youtu.be/E5LJeHtsoIY
Dank einer anonymen Geburispende konnte ich die Benzinreserven der Beni-Rangers vor meiner Heimreise nochmals auffüllen. Ich finde keine Worte, die der Dankbarkeit der Menschen vor Ort gerecht werden würden. Ich kann nur sagen, dass es mich jedes Mal total wegflasht, wenn ich dank Euch so direkt, konkret und sofort helfen kann.
Danke für Euer Vertrauen, danke für Eure Unterstützung!
https://youtu.be/3T37v7ZH5uE
In love with Madidi
Ich habs getan – meinen langgehegten Traum vom Dschungeltrip in den bolivianischen Amazonas! Es war magisch, abenteuerlich, wild, bezaubernd… und verstörend. Ich stand unter 300 Jahre alten Bäumen – mächtige Wesen voller Weisheit, die uns Menschen zurück auf unseren Platz verweisen und uns für einen Moment den Grössenwahn nehmen. Ich sah meine ersten Brüllaffen in Freiheit und weinte; einerseits vor Glück und Demut, andererseits weil mir bei all der wunderbaren Natur immer wieder schmerzlich bewusst wurde, dass der illegale Goldabbau weiter oben am Fluss gerade all das zerstört.
Der Madidi Nationalpark ist das artenvielfältigste Schutzgebiet weltweit, das gerade vor unseren Augen der Geldgier des Menschen geopfert wird. Ein Thema, das mich während meiner ganzen Reise intensiv beschäftigt hat. Also hab ich gepostet, geschrieben, ein kleines Interview direkt im Madidi gegeben und durfte dieses Thema Mal wieder über den Journalisten Edwin verbreiten, stehe aber ehrlich gesagt immer noch ratlos vor diesem mächtigen Problem.
Herzlichen Dank an alle, die meinen spontanen Guerilla-Aufruf unterstützt haben. Mit einem Teil der Spenden konnten wir Informanten vor Ort unterstützen, der Rest des Geldes wartet noch auf den nächsten Schlag gegen die Mineros.
https://youtu.be/_jk4nt7Tg2I
Auf meinem Abenteuertrip lernte ich die Ranger vom Madidi kennen und konnte mit einer weiteren, zweckungebundenen Spende wieder Licht und Energie in den Stützpunkt «El Bala» bringen. Drei Batterien versorgen die Ranger für die nächsten zwei Jahre mit Solarenergie und erleichtern ihren wichtigen Schutzauftrag. Danke Fabian!
https://youtu.be/ADWc26Y4Xl4
Und das finale Fazit meiner Reise?
Im Kleinen lässt sich unglaublich Grosses bewirken, insbesondere wenn man direkt vor Ort helfen kann. Und genauso wertvoll wie der monetäre Wert und die Auswirkungen dieser Direkthilfe ist der moralische Support für die Tier- und Naturschützer vor Ort.
Sie sind zutiefst gerührt, dass es weit weg in der Schweiz Menschen gibt, die sich für Bolivien und ihre Mission einsetzen – das gibt ihnen Kraft, Zuversicht und neuen Mut, um weiterzukämpfen.
Was seither passiert ist
Obwohl es seit meiner Rückkehr zumindest gegen aussen ruhig war um Animalma, ist doch auch zurück in der Schweiz wieder viel passiert:
Eine weitere Spende ging zu Senda Verde in den Notfallfonds und hilft bei der Grundversorgung der Wildtiere.
Durch den Kauf des Brandschutzmaterials von letztem Jahr ist ein Kontakt zwischen der Firma KPN und den Beni-Rangers entstanden. Gemeinsam haben sie einen Brandbekämpfungs- und Präventionskurs für Ranger, Freiwillige und Indigene organisiert.
Eine grosse zweckungebundene Spende ist eingegangen, die zu einem Teil in weiteres Brandschutzmat für die Ranger investiert wurde. Der Rest des Betrages ist sofort bereit, wenn es wortwörtlich brennt und wir Katastrophenhilfe leisten müssen. Wir befinden uns gerade mitten in der Trockenzeit und Trockenzeit ist Brandrodungszeit…
Werde Teil unserer Geschichte / Ausblick
Wenn Du bis hierhin gelesen hast (sorry meine Newsletter werden einfach immer länger als gedacht), dann spürst Du wohl eine gewisse Faszination für Bolivien und / oder Animalma’s Arbeit vor Ort. Werde Teil unserer Geschichte…
Volunteer-Reise 2023
Was im 2020 als Idee begann und durch Corona vorübergehend gebodigt wurde, wird nun Wirklichkeit! Von Ende Februar bis Mitte März findet die erste Freiwilligen-Reise nach Bolivien statt! Lerne Senda Verde, die Rangers und die wunderbare Natur Boliviens kennen und lass dich verzaubern, inspirieren und vielleicht sogar heilen… 😉
Mit mir als Tourguide bereisen wir meine Herzensheimat, helfen an verschiedenen Fronten und geniessen auch einfach das Abenteuer. Wenn Du gerne mitkommen willst, dann melde Dich bei mir via info@animalma.org.
Animalma feiert Geburtstag
Im Oktober wird Animalma 8 Jahre alt und diese Gelegenheit möchte ich gerne nutzen, um zusammen mit Euch zu festen und die Animalma-Family endlich Mal wieder zusammen zu bringen. Ort und Programm sind noch offen, aber reserviert Euch doch bereits heute den Samstag 29. Oktober 2022.
Ideen / Inputs gesucht
Du kannst mich und Animalma natürlich auch von der Schweiz aus aktiv unterstützen. Momentan suche ich:
Eine recherchefreudige Person, die für mich einige Gesetzestexte studiert, damit ich den berühmten Kaffee Madidi und Wildbienenhonig aus Bolivien importieren kann.
Kreative Köpfe, die mit gespendetem Bastelmaterial schöne Sachen zaubern, die auf Weihnachten hin verkauft werden können.
Leute, die mich bei der Geburifeier unterstützen wollen (Bar, Food, Showeinlagen, Location…)
Coole Ideen für Merchandise-Produkte. Eine vereinsbezogene Spende wartet seit längerer Zeit darauf, in sinnvolle und nachhaltige Goodies investiert zu werden. Hinterlasst Eure Inspirationen als Kommentar oder schickt sie mir per Mail an info@animalma.org.
So oder so bin ich immer froh um Feedback und Ideen von der Animalma-Family, wie wir unsere Botschaft noch weiter verbreiten und unseren Impact vergrössern können.
Trotzdem bleibt eine Erkenntnis von meiner letzten Bolivien-Reise ganz besonders fest in meinem Herzen und mit dieser möchte ich diesen Newsletter abschliessen:
Wir bewirken im Kleinen ganz Grosses für die Tiere, Menschen und die Natur vor Ort. Danke an alle Spender*innen – Ihr macht das alles möglich!
Alle Tierfotos in diesem Newsletter sind von Noelia Chalfoun – sie arbeitet seit einigen Monaten für Senda Verde und lichtet mit ihrer Kamera unglaubliche Porträts ab. Vielen Dank Noelia!
Liebe Animalma-Family
Als Präsidentin von Animalma wünsche ich Euch auf diesem Weg ein wunderschönes 2022 und hoffe, dass Ihr alle wohlbehütet im neuen Jahr angekommen seid.
Ich bin bereits mitten in den Vorbereitungen für meine nächste Bolivienreise, denn am 04. Februar geht es wieder für 5 Wochen in meine zweite Heimat. Vorab möchte ich mir die Chance nicht entgehen lassen, um Euch via Newsletter auf Stand zu halten, was bei Animalma alles so läuft und was wir alle zusammen für Bolivien leisten.
Jahresende = Jahresabschluss
Die Buchhaltung gehört nun wirklich nicht zu meinen liebsten Vereinsaufgaben und doch erfüllt es mich mit Stolz, wenn man Ende Jahr dann Schwarz auf Weiss sieht, was zahlen- und somit spendentechnisch alles gelaufen ist.
Dies sind meine Highlights, die Ihr mit Eurer Unterstützung möglich gemacht habt:
CHF 2’300.- gingen via Notfallfonds #SOSSendaVerde ein und haben bei der täglichen Grundversorgung mit Futtermitteln für die Wildtiere geholfen.
Das Brüllaffengehege konnte Ende 2021 fertiggebaut werden – auch dank der Animalma-Family, die CHF 1’500.- beigetragen hat.
Bilder und Videos folgen direkt aus bzw. nach Bolivien.
Unser erster Schritt Richtung Naturschutz hat bereits viel bewegt – die CHF 2’600.- setzten wir an verschiedenen Fronten ein:
Mit CHF 500.- konnten wir eine Tierärztin von Senda Verde auf einen Rettungseinsatz in die Brandgebiete von Otuquis senden.
Die Truppe baute ein Notfallgehege für verletzte Tiere und diverse Wasserstellen für die Überlebenden – die wichtigste Sofortmassnahme nach der Flammenhölle.
Die Parkranger vom Schutzgebiet Beni haben nun zumindest einen Grundstock an professionellem Brandschutzmaterial.
3 Löschrucksäcke, 4 Atemschutzmasken und 2 Brandlöscher konnten mit CHF 1’850.- gekauft und überbracht werden.
Und mit dem Geld aus den Schildkröten-Adoptionen wurde Benzin gekauft, mit dem die Ranger den ganzen Februar durch die Flüsse im Schutzgebiet patrouillieren können. Kostenpunkt: CHF 225.-
Auch für die Vereinskasse sind diverse Beiträge eingegangen – zum ersten Mal konnte ich sämtliche Fixkosten mit diesen vereinsbezogenen Spenden decken und habe darüber hinaus nun die Möglichkeit, das Merchandising von Animalma anzugehen. ROAR!
Vielen herzlichen Dank an alle Spender*innen – Eure Hilfe kommt an und bewegt unglaublich viel in Bolivien!
Ausblick 2022
Von anfangs Februar bis Mitte März bin ich in Bolivien und besuche neben Senda Verde auch wieder die Parkranger vom Schutzgebiet Beni.
Zudem erfülle ich mir einen langgehegten Traum und reise tief in den Amazonas und in den Nationalpark Madidi. Mich erwartet eine der höchsten Artenvielfalten weltweit, die gerade durch Abholzung, Raubbau und illegalen Handel mit Wildtieren zerstört wird.
Auch das Thema der Wiederauswilderung und deren Herausforderungen beschäftigt mich und wird mich auf meinem „Research-Trip“, wie ich ihn nenne, begleiten.
Ich freue mich sehr auf das bevorstehende Abenteuer und alle Inspirationen, die ich mitnehmen und Animalma fürs 2022 prägen werden. Ich berichte Euch sobald wie möglich davon.
Falls Ihr mir auf meine Reise Hilfe für Bolivien mitgeben wollt, habt Ihr folgende Möglichkeiten:
Einen Beitrag für die Natur Boliviens; entweder in Form einer Schildkröten-Adoption, die den Rangern zugute kommt oder über unsere Spendenseite mit dem Zweck „Brandbekämpfung“, um weitere präventive Massnahmen für die nächste Brandsaison einzuleiten.
Ich freue mich auf ein spannendes 2022 mit Animalma und mit Euch. Bleibt gesund, „hebed Sorg“ und hasta luego!
Die grünen Berge der Los Yungas – tief im Tal liegt das Reservat.Ins Reservat gehts über die Brücke zu…Capi das CapybaraSilala, ein schwer traumatisiertes Klammeraffenweibchen, findet sich in der bestehenden Truppe noch nicht zurecht.Blick Richtung Kapuziner-ArealOhne Carla wäre „Projekt Dron“…
Das Reservat Senda Verde – für einmal von oben statt mittendrin.CubaiVom Wildtierhandel gezeichnet……aber bereits mit Partner unterwegs.Carla: Tierärztin, Tierschützerin und eine wunderbare Freundin…nie so schnell und erfolgreich fertiggeworden!
Der Notfallfonds…
…füllt die Futterküche……und versorgt nach der Zubereitung die Wildtiere von Senda Verde.
Getriggert durch die politischen Unruhen im 2019 führte der Notfallfonds nahtlos weiter durch die Corona-Krise und unterstützt das Reservat seither bei der Nahrungsversorgung der 900+ Bewohner von Senda Verde.
Bis sich der Tourismus in Bolivien wieder normalisiert hat, sammelt Animalma weiterhin Spenden für Futtermittel.
Hier stellen wir Euch die jungen Brüllaffen vor, für die wir das Gehege bauen werden und bedanken uns damit bei unseren Unterstützer*innen.
Alle Primaten in diesem Album sind Opfer des illegalen Wildtierhandels, der nach dem Lebensraumverlust die zweitgrösste Bedrohung für Wildtiere darstellt.
9 von 10 aus der Wildnis entnommenen Tiere sterben. Senda Verde nimmt die überlebenden Waisen auf und gibt ihnen eine neue Chance.
Sie sind die Botschafter ihrer Spezies. Sie sind der Weckruf für uns Menschen.
Adoptivmutter Lorena ist eine Freiwillige @ Senda Verde und hilft bei der Pflege der Brüllaffen. Ihr sind zudem auch alle die Fotos und Videos dieses Albums zu verdanken. ❤ Auf diesem Bild ist sie gerade unterwegs in eines der temporären Käfige, damit die Kleinen klettern und spielen können, doch ein optimal auf ihre Bedürfnisse ausgerichtetes Aufzuggehege fehlt schmerzlich. Hilfst du dabei?
Eines der temporären Gehege, in dem die jungen Brüllaffen betreut werden bis das neue Aufzuchtgehege steht.
Das sind Olmo und Cocolito. Der etwas ältere Olmo (links) kümmert sich rührend um die Neuankömmlinge.
Primaten sind beliebte exotische Haustiere – insbesondere in Südamerika, den USA und Europa.
Werden Primaten für den exotischen Haustierbedarf lebend eingefangen, wird zuerst das Muttertier getötet, um das Jungtier einfangen zu können.
Nach dem brutalen Einfangen folgt ein langer, qualvoller, oft tödlicher Transport vom Dschungel zum lokalen Schwarzmarkt und schliesslich nach Übersee.
Meist werden dazu bereits vom Menschen- und Drogenhandel vorhandene Schmuggelrouten benutzt. Nur 1 von 10 Tieren überlebt diese Tortur!
Die Überlebenden haben tiefe psychische und meist auch physische Wunden und zeigen dies in abnormalen Verhaltensmustern.
In Ästen klettern will gelernt sein – genauso wie man sich als Brüllaffe in einer Truppe verhält. Das gemeinsame Spielen ist ein wichtiger Prozess für die Jungtiere.
In der Natur hätten die Brüllaffen-Babies die ersten zwei Jahre ihres Lebens mit ihrer Mutter verbracht. Ihr Schutz blieb ihnen durch den illegalen Wildtierhandel verwehrt und im Reservat lauern trotz grössten Bemühungen viele Gefahren.
Geben wir diesen Seelen die bestmögliche Chance aufzuwachsen, mit dem Aufzuchtgehege, das sie brauchen:
Und was macht eigentlich eine Adoptiv-Affenmutter den ganzen Tag?
Fütterung und Observation
Eine ausgewogene Ernährung und genaue Beobachtung entscheidet über Leben oder Tod. Denn Brüllaffen haben durch ihren höchst komplexen Verdauungsapparat einer der höchsten Sterblichkeitsraten in Gefangenschaft.
Gemeinsam die Welt erkunden
Putzen, putzen, putzen…
Hygiene ist das A und O einer erfolgreichen Eingewöhnungszeit der Jungtiere. Das Nachtlager der Brüllaffen und ihrer Betreuer*innen wird von Lorena auf Vordermann gebracht.
Und einfach da sein…
…wenn ein Schützling Hilfe und / oder Sicherheit braucht.